Das Spiel in Kollmar stand unter keinem guten Stern. Erst einmal die lange Anfahrt zum Spielort an die Krückau mitten in der Wildnis. Dann fur Roland sich mit seinem hinterradangetriebenen Fahrzeug auf einer Wiese (ehemaliger Misthaufen) fest und wir durften von unseren Plätzen alle noch einmal aufstehen, um Roland und das Fahrzeug aus der mißlichen Lage zu befreien. Erst nachdem wir die Kollmaraner auch noch motivieren konnten, bei unseren Bemühungen zu helfen, schafften wir es gemeinsam das Auto rauszuruckeln. Dann ging endlich um 19.50 Uhr das Spiel los. Freundlicherweise war noch keine Uhr angestellt worden, dafür waren wir dann später um so früher fertig. Der Reihe nach: Roland mußte gegen Dr. Carsten Coldewey ran, der am Tag zuvor noch krankheitsbedingt gegen Egbert gefehlt hatte. Er stand immer noch unter "Drogen" und so spielte er auch. Er ließ Roland an Brett 1 keine Chance. Vorher hatte ich mich aber selbst schon an Brett 4 "platt" gespielt. Mein Gegner hieß "Müller" - also sagte ich ihm in Anspielung auf den alten Fußballer Gert Müller: "Schieß nicht so viele Tore"! Er meinte aber nur, er würde Olaf heißen und mit dem Fußballer nichts am Hut haben. Gespielt hat er aber wie der Fußballer, allerdings war ich an einigen Eigentoren beteiligt. An Brett 2 hatte Thorben auch keine Chance. Stefan an Brett 3 war klug. Er bot rechtzeitig remis an und das wurde akzeptiert. Rainer an Brett 6 hatte leider auch keine Chance. Frank holte den ersten Punkt - toll. Toll spielte an Brett 8 Bernd, der den Vorsitzenden Erich Haase regelrecht "einwickelte" und zur Aufgabe brachte. Auch Peter machte seine Sache gut, übersah vielleicht eine Siegchance gegen Brar Coldewey, aber man trennte sich friedlich remis. Mit einem Punkt stehen wir jetzt mehr als schlecht da - vielleicht kommt ja noch ein Wunder.

 

Horst Klüver